ARTificial Rock
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
A. Einstein
Ein Unikat, gewachsen aus Geduld und Ausdauer, geboren aus dem Wunsch, aus dem kompromisslosen Willen etwas zu schaffen, das es in dieser Form bisher noch nicht gibt. Unverwechselbar und unübersehbar, erzeugt der Fels einen Moment des Innehaltens, weil er keiner bekannten Formensprache entspricht.
Die technische und handwerkliche Intensität ist nicht sichtbar als Geste – sie ist spürbar als Präsenz.
Der Fels schweigt, die Spiegelung antwortet und irritiert.



Die unverspiegelte Version, indem Funktion und Skulptur verschmelzen.
Farbabstimmung der Fels-/ Sitzfläche nach Kundenwunsch.


Rolling Rock – ein Felsen für die Straße, gefertigt mit höchster Präzision und Liebe zum Detail.
Ein massiver Felsblock der alpine Ästhetik, Handwerkskunst und kompromisslose Individualität vereint, ein technisch durchdachtes Unikat mit TÜV-Abnahme und offizieller Straßenzulassung. Ein Blickfang bei Events, Promotion-Aktionen, Messen oder als spektakuläres Markenstatement. 🍺
Aus GfK-Polyester entstehen nicht nur Felsen. Manchmal entstehen daraus Geschichten.
Zum Beispiel die eines Schiffswracks an der rauen Küste Korsikas, nahe Bonifacio. Es sind Geschichten von Stürmen, Wellen und Salz die dem Wrack seinen unauslöschlichen Stempel aufgedrückt und ihre Spuren hinterlassen haben. Schicht um Schicht fraß sich die Zeit ins Metall. Oxidation wurde zu Ornament, Rost zu Kunst in seiner farblich und strukturell schönsten Form. Was einst dem Verfall preisgegeben war, wird zur bleibenden Oberfläche mit Charakter.
Rost in seiner schönsten Form. Farben zwischen Ocker, Kupferrot und dunklem Braun. Strukturen, die kein Pinsel so erschaffen könnte. Eine Oberfläche, gezeichnet von Zeit und Naturgewalt.
Genau diese einzigartige Ästhetik lässt sich auch mit GfK-Polyester erschaffen. Geprägt von Vergänglichkeit, dient sie als Inspiration, echt, detailreich, mit Tiefenwirkung. Natur als Vorlage, Handwerk als Umsetzung und Zeit als größter Künstler.

Info: Plattenreliefs
In seiner Gesamtheit beinhaltet das Thema dieser Scheiben den elementaren, menschlichen Trieb, sich auf irgendeine Weise zu verständigen, sei es zunächst nur mit den ursprünglichen Mitteln von Zeichen und Signalen oder durch das Setzen von Symbolen, die stellvertretend für bestimmte Aussagen menschlichen Denkens, Glaubens, Strebens und Hoffens stehen.
Am 03.03.1972 wurde durch eine Atlas – Centaur Rakete die US-Raumsonde Pioneer X zum Jupiter gestartet. Mit an Board war eine elektronische Schallplatte, auf welcher sich die Symbole jener Platten befinden. Sie soll den Eindruck unseres Erdendaseins vermitteln, wenn sie nach Verlassen unseres Sonnensystems jemals Bewohnern einer interstellaren Galaxie in die Hände fallen sollte. Gleichzeitig ist sie als Botschaft an eine intelligente, außerirdische Lebensform gedacht, wenn sie nach Erkundung ( Vorbeiflug ) des Jupiters erstmals unser Sonnensystem verlassen und vielleicht nach vielen Jahrmillionen Jahren einmal von der Anziehungskraft eines fremden Planeten eingefangen wird.
1983 passierte Pioneer X die Umlaufbahn des Pluto und verlässt somit als erstes, menschengemachtes Objekt, unser Sonnensystem. Nach 31 Jahren ist der Kontakt abgerissen. Das letzte Signal erreichte die Bodenkontrolle am 22.01.2003. Es hatte 11 Stunden und 20 Minuten gedauert, bis es aus 12,2 Milliarden Kilometer zur Erde gelangte. Verschluckt in der Unendlichkeit des Universums, wartet sie nun auf ihren Finder.

Die innere Kontur o.a. Reliefs entspricht der eines Nachrichten-Satelliten. Die Flächenaufteilung (Bogensegmente konzentrischer Kreise) lässt die Absicht erkennen, das in modernen Nachrichtenübermittlungssystemen genutzte Prinzip der Wellenausbreitung widerzuspiegeln. Wie kaum sonst wo, berührt sich die Technik als angewandte Naturwissenschaft mit den verschiedensten Bereichen der Geisteswissenschaften. Die Geschichte des Nachrichtenwesens, menschlicher Kommunikationssysteme und Atomphysik. Albert Einstein`s E=mc2 ( Energie ist gleich Masse x Geschwindigkeit zum Quadrat ) Darstellung des Zusammentreffens von Materie mit Anti-Materie.
Vektorielle Zusammensetzung des Gesamtdrehimpulses aus Bahn- und Spindeldrehimpuls. Symbol einer Kernspaltung und die Verteilung der Atome. Formel für Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen. Termschema des Kaliumatoms mit den verschiedenen Spektralserien. Darstellung des Zusammentreffens von Materie mit Anti-Materie.
Ausschnitt von Mars „Fotos“, die von der Raumsonde „Mariner IV“ 1965, zur Erde gefunkt wurden. Die Übertragung der Daten dauerte 9 Tage, dann lagen 21 Bilder vor, die in groben Strukturen 1 % der Marsoberfläche mit 3 Km Auflösung abdeckten. Die Sonde stellte am 01.10.1965 einen neuen Entfernungsrekord auf. Signale aus 307 Millionen Km Entfernung konnten empfangen werden. Mariner IV konnte nur Nullen und Einsen senden, die mit Hilfe von Elektronenrechnern in Fotos umgewandelt wurden und ganz hervorragende Aufnahmen von Marskratern hervorbrachten deren Existenz bis dato nicht bekannt waren. Interessant war, daß die Aufnahmen entstanden, als dieser rund 215 Millionen Kilometer von der Erde entfernt war. Das digitale Zeitalter war damit eingeläutet. Am 20.10.1967 wurde letzter Funkkontakt zur Sonde hergestellt. Symbol der Nachrichtenübermittlung in Blindenschrift SOS“- Notruf in Morsezeichenschrift.
Mittig oben:
Carl von Linné, 1707 – 1778, schwedischer Naturforscher
Charles Darwin, 1809 – 1882, britischer Naturforscher. Er gilt wegen seiner Beiträge zur Evolutionstheorie als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler. “ Alles was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand“.
Gregor Mendel, 1822 – 1884, mährisch-österreichischer Priester des Augustinerordens, Theologe und Naturwissenschaftler, gilt als Vater der
Genetik.
Louis Pasteur, 1822 – 1895, französischer Chemiker, Physiker, Bakteriologe, Mitbegründer und Pionier auf dem Gebiet der medizinischen Mikrobiologie.
Francis Crick, 1916 – 2004, britischer Physiker und Molekularbiologe, erhielt 1962 zusammen mit
James Watson, 1928 – US-amerikanischer Molekularbiologe den Nobelpreis für die Aufschlüsselung zur Struktur unserer genetischen Erbinformation/ Gene. Mittig, das kreisrunde Symbol, unserer DNA.
Aristoteles: Alles was sich bewegt wird von etwas bewegt.
Ptolemäus * um 100, griechischer Mathematiker, Geograph, Astronom, Astrologe und Philosoph.
Giordano Bruno, 1548 – 1600, italienischer Priester, Dichter, Mönch, Philosoph und Astronom, zog fundamentale Glaubenssätze der katholischen Kirche in Zweifel. Durch die Inquisition der Ketzerei und Magie befunden, Tod auf dem Scheiterhaufen. Seine Seele werde mit dem Rauch ins Paradies aufsteigen, sollen seine letzte Worte im Feuer gewesen sein.
Galileo Galilei, 1564 – 1642, italienischer Philosoph, Physiker, Mathematiker, Ingenieur, Astronom und Kosmologe. Stand im Verdacht der Ketzerei, weil er geglaubt habe, dass die Erde sich bewege und nicht der Mittelpunkt der Welt sei brachte er das Weltbild der katholischen Kirche ins Wanken – und sich selbst vor die Inquisition. Nach Androhung von Folter und Scheiterhaufen schwörte er 22. Juni 1633 vor der Inquisition seinem besseren Wissen ab.
Johannes Kepler, 1571 – 1630, deutscher Astronom, Physiker, Mathematiker und Naturphilosoph, entdeckte die Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich Planeten um die Sonne bewegen.
Isaac Newton, 1643 – 1727, englischer Physiker, Mathematiker, Astronom und Philosoph. Entdeckung der Gravitationskraft, mit 27 Jahren schon Professor für Physik.
Immanuel Kant, 1724 – 1804, deutscher Philosoph. „Sapere aude“ Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Joseph Fraunhofer, 1787 – 1826, deutscher Optiker und Physiker.
Albert Einstein, 1879 – 1955, schweizerisch-US-amerikanischer Physiker deutscher Herkunft. Revolutionierte mit der Relativitätstheorie die Welt. Seine Werke gelten heute als Grundpfeiler der modernen Physik. E = mc² die wohl bekannteste Gleichung der Physik.
Licht mit Geschichte.
Mittelalterliche Anmutung trifft modernes Design.
Schwere Optik trifft leichtes Material.
Vergangenheit trifft Gegenwart.
Diese Lampe ist mehr als ein Leuchtobjekt – sie ist ein Stück inszenierte Vergangenheit.
Ihre markante Eisenoptik basiert auf der Struktur einer sogenannten Fetzntür aus dem 15. Jahrhundert. Damals schützten schwere, mit Eisen beschlagene Türen Schlösser und Burgen. Robust, zweckmäßig und unverwüstlich.
Die charakteristischen Nieten, Platten und die unregelmäßige Oberfläche wurden detailgetreu nachempfunden, vom Original einer echten Tür abgeformt. Die Patina wirkt wie über Jahrhunderte gewachsen – dunkel, rostig, lebendig.
Das Licht bricht sich an der rauen Struktur, wirft weiche Kegel nach oben und unten und setzt die Oberfläche in Szene.
































